Kursziele:

Die Teilnehmenden:

  • können die unterschiedlichen sekundären neuromuskulären Veränderungen befunden und Behandlungsprinzipien entwickeln
  • kennen und verstehen die pathophysiologischen Hintergründe der Spastizität und der spastischen Bewegungsstörungen

Die Bedeutung der Spastizität hat sich verändert!

  • Es gibt keine Beziehung zwischen Spastizität und der wieder gewonnenen Funktionalität, wenn Spastizität als ein Dehnungsreflex definiert wird.
  • Das Erscheinen und die Menge der Spastizität hat keine Bedeutung für das Wiedererlernen von Fähigkeiten.

Die therapeutische Beeinflussung ist insofern nicht direkt auf die Spastizität bezogen, sondern eher auf die sogenannten spastischen Bewegungsstörungen, die sich aus einer  ZNS-Läsion ergeben!

Kursinhalte:

Der Begriff „Spastizität“ wird benützt um eine Reihe klinischer Symptome zu beschreiben. Es wird aber nicht unterschieden ob sie cerebraler oder spinaler Natur sind bzw. ob die Stärke des Hypertonus sich rasch und stark präsentiert wie nach Schädelhirntraumen oder sich eher langsam entwickelt und unterschiedliche Stärken zeigt wie bei eher fokalen Läsionen nach einem Schlaganfall.

Patientendemo durch die Kursleitung


Zielgruppe:

  • Ergotherapeuten
  • Physiotherapeuten

Termin:
Spastizität
22.06. – 24.06.2022
*NEU 19.12. – 21.12.2022

*Kurs derzeit ausgebucht. Bitte lassen Sie sich auf die Warteliste setzen.

Kursleitung: 
Victor Hugo Urquizo (D) 
Dipl. Physiotherapeut
Bobath Advanced Tutor, IBITA
Fachleitung Therapien RehaClinic Zürich AG

Teilnehmerzahl:
16-20

Unterrichtseinheiten:
ca. 24

Kurszeiten:
Montag:      09:00 – 17:30 Uhr
Dienstag:    08:30 – 17:30 Uhr
Mittwoch:   08:30 – 15:00 Uhr

Kursgebühr:
Euro 390,-

Zur Anmeldung