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Adresse

Therapiezentrum Burgau
Kapuzinerstr. 34
89331 Burgau

Gründungsgeschichte

Ein Mann gibt nicht auf

Im Jahr 1987 kommt der Augsburger Unternehmer Max Schuster an einer Unfallstelle vorbei. Er erkennt den Motorroller und findet seine Tochter schwerverletzt und leblos. Sie wird reanimiert und intensivmedizinisch behandelt. Trotz schwerster Schädel-Hirn-Verletzungen überlebt sie, bleibt aber im Wachkoma. Von den Ärzten wird sie aufgeben. Ihr Leben hat ohnehin keinen Sinn mehr, so glauben sie. Ein Aufwachen aus dem Koma oder gar eine Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben schließen sie aus.

Aber Max Schuster gibt nicht auf. Über Monate hinweg sucht er Ärzte und Therapeuten, die seiner Tochter helfen können. Und er findet sie. Was in Deutschland Ende der achtziger Jahre noch als unmöglich gilt, wird u. a. in den USA und der Schweiz bereits praktiziert: Eine gezielte Rehabilitation für Menschen mit schwersten Hirnschäden.

Unter ganzheitlichen Therapien und Absetzung der Sedativa macht seine Tochter Fortschritte, die nach damaligem Verständnis an ein Wunder grenzen. Heute nimmt sie am Leben teil und lebt weitgehend selbständig in ihrem eigenen Apartment in einer betreuten Wohngruppe.

Max Schuster konnte seiner Tochter helfen, aber er wäre kein Unternehmer, wenn er sich damit zufrieden gäbe. Er hat erfahren, dass es Wege zurück gibt und jetzt will er auch den vielen anderen Betroffenen helfen, deren Leid und Hilfslosigkeit er kennengelernt hat.

Dieser Beharrlichkeit unseres Firmengründers, seiner Tochter Selbständigkeit und Teilhabe am Leben zu ermöglichen, fühlen wir uns verpflichtet – für jeden einzelnen unserer Patienten.

Das Therapiezentrum Burgau ist aus kleinsten Anfängen heraus kontinuierlich gewachsen. 1989 begann die Versorgung mit 20 Betten auf einer Station innerhalb des Kreiskrankenhauses Burgau – heute befinden wir uns nach umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen in einem regionalen Schwerpunktzentrum mit 111 Betten und nahezu 500 Mitarbeitern.