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Schluckstörungen, Trachealkanülenversorgung und -entwöhnung

Nach eigenen Zahlen haben ca. zwei Drittel aller Patienten bei der Aufnahme in die Frührehabilitation eine Schluckstörung mit Aspirationsgefährdung.
Die Hälfte dieser Patienten kommt mit einer Trachealkanüle, die in den meisten Fällen zum Schutz vor Aspiration geblockt ist.

Ziel der Rehabilitation ist es, die Patienten unter Abwägung der Risikoaspekte von der Kanüle zu entwöhnen, eine physiologische Nahrungszufuhr anzubahnen und eine stimmliche Kommunikation zu ermöglichen.

Hierzu bedarf es neben diagnostischen Möglichkeiten wie Rhinolaryngoskopie, Bronchoskopie, Videofluoroskopie etc. vor allem einer hohen Fachkompetenz des Behandlungsteams mit umfangreicher Erfahrung hinsichtlich der Beurteilung von Schluckstörungen und der Durchführung eines professionellen Trachealkanülenmanagementes.

Näheres zum Thema Trachealkanule siehe PDF Datei (4,116 KB)

Das Schluckzentrum im TZB erfüllt diese Anforderungen.
Neben der Durchführung aller stationären und ambulanten Abklärungen wird wissenschaftliche Forschung betrieben - derzeit im Rahmen des "Modellprojektes neurogene Schluckstörungen".
Von den Ergebnissen dieser Forschungsarbeit profitieren auch viele externe Patienten und nicht zuletzt diejenigen, die Patienten mit Schluckstörungen und Trachealkanülen betreuen.


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